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Online-Marketing: Grundlagen Für Kleine Unternehmen

Online-Marketing: Grundlagen für kleine Unternehmen

Häufig werden wir von kleineren Unternehmen und Selbständigen gefragt, wie sie z.B. ihr Google-Ranking verbessern können oder Google Adwords dazu bringen, bessere Ergebnisse zu liefern.

Visual Online-Marketing: Grundlagen für kleine UnternehmenDie Lösung ist einfach: Man braucht ein klares Kommunikationsziel,
eine technisch und inhaltlich sauber aufgebaute Website sowie ein grundsätzliches Verständnis der Kommunikation über das Netz. Da schon beim Fundament – der Website – viele Fehler gemacht werden können, haben wir folgend eine „Zutatenliste“ zusammengestellt.

Die folgende Kombination von Werkzeugen und Dienstleistern hat sich für uns und unsere Kunden vielfach bewährt. Es ist nicht die einzige Lösung, aber nach unserer Erfahrung die derzeit beste Lösung für kleinere Websites.

Sie haben Fragen? Fragen Sie uns: info@k60.com oder nutzen Sie das Kommentarfeld am Ende des Artikels.

Klares Kommunikationsziel

Besucher Ihrer Website haben einen konkreten Bedarf und kommen i.d.R. über eine Suchmaschine zu Ihnen. Ab der ersten Seite (Landeseite) muss die Website erklären, wie Sie als Betreiber der Website diesen Bedarf decken können – und was der Besucher als Nächstes tun soll. Diese Geschichte muss kurz und prägnant sein, die Website braucht einen roten Faden und eine klare Handlungsaufforderung am Ende der Geschichte, Z.B. ein Kontaktformular, ein Newsletteranmeldung etc. Erklären Sie dem Besucher, was der nächste Schritt zur Lösung seines Problems ist.

Fragen Sie sich: Was exakt soll der Besucher KONKRET auf meiner Website tun? Führen Sie ihn mit einer gut erzählten Geschichte dorthin und helfen Sie ihm, sein Bedürfnis zu erfüllen. Dann, und nur dann, macht Ihre Website aus Besuchern Kunden.

Lese-Tipp: Erfolgreiche Websites planen, umsetzen und betreiben, 6. Auflage

Website: Technik

Für Ihr Online-Marketing benötigen Sie einen Provider, ein Content Management System sowie diverse Zusatzwerkzeuge. Die folgende Kombination hat sich für uns und unsere Kunden vielfach bewährt. Sie minimiert sowohl den notwendigen Einsatz von Spezialisten als auch die laufenden Kosten. Als Betreiber können Sie selbst Inhalte einfach einpflegen und technische Neuerungen werden in der Regel automatisch von den WordPress-Entwicklern eingebaut.

Internet-Provider

Dies ist der Dienstleister, auf dessen Server Ihre Website laufen wird. Wir arbeiten seit Jahren erfolgreich mit 1&1 und der Domain Factory zusammen. Die monatlichen Kosten liegen bei 10€-20€, ggf. gibt es eine kleine Einrichtungsgebühr.

Content Management System

Für den Betrieb der Website empfehlen wir WordPress. Wordpress-Logo; Online-Marketing: Grundlagen für kleine UnternehmenSuchmaschinenoptimierung (SEO), Einfachheit der Bedienung und Erweiterbarkeit sind exzellent, bei den meisten Internet-Providern ist es mit einem Mausklick installiert. Das Content Management System WordPress (also die Plattform Ihrer Website) wird laufend von einer großen Anzahl Programmierern weiterentwickelt und ist kostenfrei. Kosten entstehen lediglich für das Design (s.u.), den Provider, (s.o.) und ggf. für einzelne Erweiterungen.

Trotz aller Einfachheit sollten Technik und Wartung von Fachleuten gemacht werden. Kompetente Unterstützung bei Einrichtung und Betrieb bekommen Sie von WordPress-Spezialisten wie z.B. Sinus Medien in Hannover.

Tipp: Verzichten Sie auf eine „von Hand“ gebaute Website. Dies ist in der Regel komplizierter und teurer, vor allem bei Pflege der Inhalte sowie zukünftigen technologischen Erweiterungen.

Design

Surf-Tipp für die Suche von Themes für WordPress

Kleiner Tipp, wie Sie sich die Designsuche verkürzen können …

WordPress bietet fertige Designvorlagen (Themes) an. Vorteile: Die fertigen, professionellen Designs kosten zwischen 25 und 50 Euro, sind in wenigen Minuten eingespielt und farblich wie optisch weitestgehend anpassbar.

Ein großer und verlässlicher Anbieter ist Themeforest.net. Nehmen Sie sich Zeit – es kann schonmal 2-3 Stunden dauern, bis Sie Ihre 3 Favoriten gefunden haben. Auch hier gilt: Sprechen Sie mit Ihrem WordPress-Spezialisten über Ihre „Champions“, nicht alle Themes sind für jeden Einsatz sinnvoll.

Zusatzmodule (Plugins)

Als Standardplugins empfehlen wir Antispam Bee, BackWPup, Google XML Sitemaps, Limit Login Attempts, Sharebar, WP-Optimize und WordPress SEO von Yoast.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinenoptimierung ist die Voraussetzung dafür, dass Google & Co. Ihre Inhalte „lesen“ und korrekt verschlagworten können. WordPress ist von Haus aus sehr gut auf die Arbeitsweise von Suchmaschinen eingestellt. Mit Hilfe des Plugins WordPress SEO von Yoast können Sie einige zusätzliche Punkte optimieren, die Ihren Eintrag in rechte Licht rücken. Ein grundsätzliches Verständnis der Arbeitsweise von Google hilft – eine exzellente Einführung finden Sie hier (englisch). Wenn Sie wissen möchten, wie gut Ihre aktuelle SEO-Bewertung ist, können Sie hier ein Browser-Plugin für Chrome oder Firefox herunterladen.

Für dedizierte SEO verwenden wir das SEO-Tool von Moz – es ist kostengünstig, der Hersteller hat eine große und aktive Nutzergemeinschaft und bietet Unmengen unterstützender Informationen.
Wenn Sie einen SEO-Dienstleister suchen, liefern wir Ihnen gerne Analysen & Verbesserungsempfehlungen für Ihre Website – sprechen Sie uns an.

Verwenden Sie die Google Webmaster Tools – hiermit können Sie direkt überwachen, ob und an welchen Stellen Google mit der Indizierung Ihrer Seiten Schwierigkeiten hat.

Webanalyse

Ein Webanalysetool ist für eine Website, was das Armaturenbrett für ein Auto ist: Hiermit kontrollieren Sie alle wichtigen Informationen für den Betrieb. Die Webanalyse zeigt Ihnen, woher Ihre Besucher kommen, was sie auf der Website tun, wonach sie suchen etc. Als Standardtools empfehlen wir für kleinere Websites Google Analytics (kostenfrei), für Shops econda. Beide Lösungen sind einfach zu integrieren und liefern die Informationen, die Sie zur Steuerung und Optimierung Ihres Online-Marketings benötigen.

Google Adwords

Adwords sind ein effektives Mittel, Interessenten zum richtigen Zeitpunkt zu erreichen – nämlich dann, wenn Sie bei Google konret nach etwas suchen. Kosten entstehen Ihnen nur dann, wenn Ihre Anzeigen von Google-Nutzern angeklickt werden, und die Schaltungen sind – abhängig von Branche und Schaltungsbereich – relativ günstig.
Die Sache hat allerdings einige Haken: Das Einrichten von Kampagnen ist komplexer, als es zunächst scheint. Kennt man sich hier nicht aus, bekommt man zwar Besucher über Google. Diese werden auf der Website aber nicht zu Kunden, sondern verschwinden oftmals sofort wieder. Das verursacht Kosten ohne konkreten Nutzen.

Wir überprüfen hier neben der Qualität der Haupt-Landeseiten die Einstellungen Ihrer Kampagnen. Daraus ergibt sich dann schnell ein Marschplan, um Reichweite und Qualität der Schaltungen zu verbessern.
Google Adwords ist als Thema für sich so komplex, dass wir dazu in den kommenden Tagen einen separaten Beitrag veröffentlichen. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, folgen Sie uns bitte bei Twitter oder bei Google+.

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Veith Schörgenhummer

Online-Marketing-Spezialist, Webanalyst und -optimierer seit 1994. Betreiber von www.burgen.de und begeisterter Historienfan – im Sommer unterwegs zu den Burgen & Schlössern dieser Welt =)

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